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2 Minuten Lesezeit (389 Worte)

Wie Sie erfolgreich vom Kollegen zum Vorgesetzten werden

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Als Facharzt beherrschen Sie Ihre Aufgaben routiniert und Sie und Ihre Kollegen sind ein eingeschworenes Team. Perfekt, oder? Aber da wäre auch noch mehr drin; vielleicht eine Beförderung zum Oberarzt? Wie es das Schicksal so will, wird da gerade die Stelle Ihres Vorgesetzten frei. „Aber was werden meine Teammitglieder von meiner Bewerbung halten und wie soll ich mich verhalten, wenn ich dann tatsächlich vom Kollegen zum Vorgesetzten werde?" Kommunikationstrainer und Coach Alexander Achtelik hat uns verraten, wie man diese neue Situation erfolgreich meistern kann. 

Vorbereitung ist alles

„Lassen Sie sich nicht von den neuen Aufgaben, Emotionen und Gefühlen abschrecken: Wenn Sie Lust darauf haben, in Ihrer Klinik eine neue Herausforderung anzunehmen, dann verwirklichen Sie diesen Plan, sonst ist Unzufriedenheit vorprogrammiert" rät Herr Achtelik. Natürlich wird sich der Kontakt zu Ihren früheren Kollegen verändern, aber das heißt nicht, dass sich Ihr Verhältnis automatisch verschlechtern wird. Folgende Punkte sollten Sie vor der Bewerbung bedenken:

  • Konflikte beseitigen: „Räumen Sie am besten vor Ihrer Bewerbung alle bestehenden Konflikte aus dem Weg. Es ist nicht zu vermeiden, dass Sie von Ihren ehemaligen Kollegen in der neuen Position kritisch beäugt werden. Da ist es ratsam, wenn alle Konflikte frühzeitig beigelegt werden."
  • Anforderungen klären: „Seien Sie sich unbedingt Ihrem neuen Tätigkeitsumfang bewusst. So sind Sie auf Mehrarbeit und deutlich erhöhte Arbeitslast gefasst und weniger schnell aus der Fassung zu bringen."
  • Rollenwechsel verstehen: Werden Sie sich klar darüber, dass Sie zukünftig mehrfach gefordert sein werden. Jetzt haben Sie nicht nur zusätzliche Führungsverantwortung für Ihr Team und einen erweiterten Aufgabenbereich, sondern sind auch immer noch Befehlsempfänger vom Klinikvorstand und Ihrem Chefarzt."

Kumpel oder Autokrat?

Nicht nur das neue Verhältnis zu den Kollegen ist verunsichernd, auch der prüfende Blick Ihrer Vorgesetzten auf die neue Situation ist nicht unbedingt angenehm. „Machen Sie hier nicht den Fehler und behandeln Sie Ihre ehemaligen Kollegen distanziert oder gar herablassend, um professionelle Distanz zu beweisen. Ihre neuen Vorgesetzten werden es schätzen, wenn Sie konstruktiv und mit Empathie führen", betont Achtelik. Am Ende werden Sie nach Ihren Erfolgen und dem Umgang mit Rückschlägen bewertet. Ein kooperativer Führungsstil zeigt Ihren Vorgesetzten, dass Sie gleichzeitig ein offenes Ohr für Ihre Angestellten haben, aber auch klare Regeln vorgeben können.

Ein Patenrezept für den richtigen Führungsstil gibt es nicht, denn dieser ist für jede Person individuell zu entwickeln. Finden Sie z.B. erst einmal heraus, was Sie als Angestellter an Führungskräften schätzen. Gezieltes Coaching kann hier helfen einen gefestigten Führungsstil zu entwickeln.

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