Ausländische Ärzte, die in Deutschland eine Arbeitserlaubnis, also die Approbation, erhalten wollen, müssen in immer mehr Bundesländern eine Fachsprachenprüfung durchführen. In diesem Sommer hat Sachsen mit den Prüfungen begonnen. Unter den ersten, die die Prüfung bestanden haben, war die syrische Ärztin Souha Al Sheikh Othman. Mit ihr haben wir über das Approbationsverfahren gesprochen und sie gefragt, welche Eindrücke sie vom deutschen Gesundheitswesen gewinnen konnte.

Vor dem Jahr 2014 mussten ausländische Ärzte, die in Deutschland eine Approbation erhalten wollten, sprachlich lediglich allgemeine Kenntnisse auf dem Sprachniveau B2 nachweisen. In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass dieses allgemeinsprachliche Wissen für den Arztalltag nicht ausreichend ist.

Daher hat die Gesundheitsministerkonferenz im Juni 2014 Eckpunkte für die Anforderungen an die Deutschkenntnisse der zu uns kommenden Ärztinnen und Ärzte beschlossen und festgelegt, dass sie nicht nur ein allgemeingültiges Sprachniveau, sondern auch Kenntnisse der medizinischen Fachsprache vorweisen müssen. Zu diesem Zweck wurde eine Fachsprachenprüfung eingeführt, die orientiert am Sprachniveau C1, auch fachsprachliche Kenntnisse prüft.

Ein Gastbeitrag von Dr. Christina Czeschik, www.serapion-medical.de Selbst die jüngste Generation von Ärzten erinnert sich noch daran – es gab einmal eine Zeit, als wir unseren Alltag noch ohne Smartphones bewältigen mussten. Mittlerweile sind sie jedoch nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken, mal eben ein Foto verschicken, einen Termin vereinbaren, eine Online-Datenbank befragen. Diese Gewohnheiten bringen wir auch mit an den Arbeitsplatz, und nicht wenige Ärzte nutzen täglich ihr privates Smartphone, um den Arbeitsalltag ein wenig unkomplizierter zu gestalten. Grund genug, sich einmal genauer anzuschauen, wie es da mit dem Datenschutz im Krankenhaus aussieht und in welche Fallen man dabei tappen kann.

Mittleres Management im Krankenhaus – das sind Fach-, Stations- und Oberärzte. Sie vermitteln zwischen Top-Management und ihrem Team auf der operativen Ebene. Neben hoher fachlicher Expertise sind in diesen Positionen auch vielfältige Managementkompetenzen gefragt, die aber weder während des Medizinstudiums, noch in der Assistenzarztzeit vermittelt werden. Wie können Sie also in dieser Sandwich-Position bestehen?

Donnerstag, 01 September 2016 10:27

B2Run Firmenlauf 2016 – BeyondHealth war dabei!

Rheinenergie-Stadion Köln, Startzeit 17:50: Bei bestem Wetter ging es am 1.September zum Firmenlauf B2Run in Köln. Das Team BeyondHealth startete mit sechs Teilnehmern, Eifer, einer ordentlichen Portion Motivation und einer GoPro Action-Kamera. Das aufgenommene Bild- und Videomaterial zeigt wildentschlossene und laufwütige Spitzenathleten (und uns) auf Waldwegen und einen großartigen Zieleinlauf ins Rheinenergie-Stadion Köln.

Angefeuert und bespaßt wurden wir von den restlichen Team-Mitgliedern, den vielen Zuschauern und etwa 22.000 weiteren Mitläufern. Die einzelnen Teilnehmer des Teams erreichten persönliche Bestzeiten beziehungsweise selbstgesteckte neue Höchstanforderungen (Über die Zielgerade laufen ohne vorher aufzugeben!).

Ende 40, verheiratet, überarbeitet und trotzdem glücklich: So sieht das deutsche Management im Durchschnitt aus. Warum das so ist und wie sich das Management im Gesundheitswesen dazu verhält hat die Personalberatung Odgers Berndtson in einer Studie ermittelt. Für das Manager-Barometer 2015/2016 wurden 1800 Manager aus dem gehobenen und mittleren Management in Deutschland zu unterschiedlichen Themen befragt. Der durchschnittliche deutsche Manager ist 48 Jahre alt, verheiratet mit einer ebenfalls berufstätigen Partnerin, gemeinsam haben sie zwei Kinder. Im Durchschnitt arbeitet er 53,5 Stunden pro Woche, würde aber gerne auf 45,9 Stunden verkürzen.

Wie kann man dem Ärztemangel im ländlichen Raum entgegenwirken, welche Erwartungen hat die junge Ärztegeneration und wie kann das Approbationsverfahren vereinfacht werden? Fragen, die wir schon lange an höchster Stelle anbringen wollten und siehe da: Oliver Schenk, Abteilungsleiter für Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik im Bundesministerium für Gesundheit hat sich für uns Zeit genommen.

BeyondHealth: Besonders Kliniken im ländlichen Raum haben zunehmend mit dem Ärztemangel zu kämpfen. Wie kann das Bundesgesundheitsministerium diesen Entwicklungen entgegensteuern?

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