Beim Gedanken an Investitionen kommen viele Krankenhausmanager ins Schwitzen. Schuld daran ist nicht nur das 2003 in Deutschland eingeführte DRG System, welches das Abrechnungsverfahren von Patienten anhand diverser medizinischer Daten pauschalisiert hat, sondern auch stagnierende Fördermittel der Länder hindern Krankenhäuser daran, Investitionen zu tätigen. Krankenhausmanager hoffen u.a. durch Prozessoptimierungen die fehlenden Mittel auszugleichen. Doch wie kann das möglichst clever umgesetzt werden?

Hier und da mal eine Überstunde – wo ist das Problem? Natürlich, Engagement ist nichts Schlechtes, gerade im fordernden Arztberuf. Doch wenn Überstunden die Regel sind und Müdigkeit und Kopfschmerzen einfach dazugehören, sollten Sie unbedingt einem drohenden Burn-Out vorbeugen! Vielleicht mit einem Sabbatjahr?

Seit Januar 2016 haben sich große Unternehmen in Deutschland dazu verpflichtet, ihre Aufsichtsräte mit mindestens 30 % Frauen zu besetzen. Für Krankenhäuser und Universitäten gilt diese Regelung nicht und das merkt man: Im Gesundheitswesen stehen deutlich die Männer an der Spitze. Ist das ganz normal oder schon diskriminierend?

Frauen in Führungspositionen verzichtbar?

Eine Frauenquote kann Missgunst im Team fördern: Wird die Frau nur wegen ihres Geschlechts eingestellt? Auch der bürokratische Aufwand einer einheitlichen Quote für Frauen in Führungspositionen im Gesundheitswesen wäre enorm und würde sich vielleicht gar nicht rentieren, denn die Doppelbelastung von Kind und Karriere besteht ja trotzdem weiter.

Der demografische Wandel hat nicht nur enorme Auswirkungen auf das Patientenspektrum im Krankenhaus, sondern auch auf die Bandbreite der Mitarbeiter. In Zukunft werden im Krankenhaus so viele Generationen wie noch nie unter einem Klinikdach arbeiten. Eine clevere Teamführung kann Konflikten vorbeugen.

Der 63 Jahre alte Chefarzt, der kurz vor der Rente steht und sich wünscht, dass ihm sein Team kommentarlos alle Wünsche erfüllt, die 44-jährige Oberärztin, für die die Balance von Familie und Job im Mittelpunkt steht und der 27-jährige Assistenzarzt, der am liebsten gleich am ersten Tag den gesamten OP Plan umkrempeln möchte – sie alle wünschen sich ein Führungskonzept, das ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Donnerstag, 09 Juni 2016 09:54

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Die radikale Abschaffung von Papierrezepten oder das weltweite Wissen über Medizin gebündelt in einem Programm – die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist weltweit in vollem Gange und soll die medizinische Behandlung verstärkt an die individuellen Bedürfnisse der Patienten anpassen. Aber große Fortschritte bergen auch Gefahren und so steht für manche Akteure, in diesem äußerst unübersichtlichen Markt, nicht nur das Patientenwohl im Vordergrund.

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