Donnerstag, 20 Juli 2017 12:50

Das neue Pflegeberufegesetz - eine Zusammenfassung

In Deutschland herrscht ein Mangel an Pflegekräften, das ist bekannt. Einig war man sich in Politik und Medien, dass der Pflegeberuf attraktiver gemacht werden müsse, um mehr Menschen für diese berufliche Laufbahn begeistern zu können.

Das neue Pflegeberufegesetz soll dies nun endlich in die Gänge bringen.

Die wichtigste Änderung in der Pflegeausbildung: eine gemeinsame generalistische Grundausbildung für alle Pflegerichtungen.

Mit dieser Ausbildung kann man in allen Bereichen der Pflege – beispielsweise stationäre oder ambulante Langzeitpflege, allgemein -, geronto- oder jugendpsychiatrische Versorgung, Akutpflege, Kinderkrankenpflege – tätig werden.

 

Vertiefende Kenntnisse gewinnen die Pflegeschüler durch die Wahl ihrer Ausbildungseinrichtung und ihres Schwerpunktes.  

Dadurch sollen auch Unterschiede in der tariflichen Entlohnung zwischen Kranken-, Kinder- und Altenpflegern verringert werden. Besonders die Altenpflege soll dadurch aufgewertet werden.

Eine generalistische Ausbildung erhöht die beruflichen Chancen für die Pflegekräfte und vergrößert den Arbeitsmarkt. 

Sie wird auch notwendige Verbindungen in den vorher getrennten Inhalten der Ausbildung mit sich bringen: So wird beispielsweise die Behandlung chronischer Krankheiten auch in der Altenpflege immer wichtiger – umgekehrt wird das Pflegepersonal im Krankenhaus immer häufiger mit dementen Patienten konfrontiert. Auf diese Entwicklungen kann nun besser eingegangen werden. 

Die Generalisierung bezieht sich auch auf eine Angleichungen unter den verschiedenen Bundesländern: Das Schulgeld für Pflegekräfte wird komplett abgeschafft - auch in den restlichen sieben Bundesländern (Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen). Darüber hinaus wird sogar eine Ausbildungsvergütung diskutiert, die von einem gemeinsamen Fonds der Bundesländer getragen werden soll.

Auch die Prüfungsregelungen werden sich ändern; verschiedene Ausbildungsabschnitte qualifizieren für verschiedene Bereiche: Es gibt eine neue Zwischenprüfung. Legen die Schüler diese erfolgreich ab, erwerben Sie den Abschlussbezeichnung der "Pflegeassistenz".

Legen die Schüler die Abschlussprüfung erfolgreich ab, dürfen sie sich als „Pflegefachmann“ oder „Pflegefachfrau“ bezeichnen.

Zusätzlich wird ein generalistisches Pflegestudium eingeführt. Eine erfolgreich abgeschlossene Pflegeausbildung soll das Studium um die Hälfte verkürzen.

Wir von BeyondHealth sind der Meinung, dass diese Änderungen und Anpassungen die Pflegeausbildung attraktiver gestalten können. Und, dass sie den heutigen Anforderungen an gute Pflege besser gerecht werden und die Fachkräfte angemessen vorbereiten können.

 

Wir wissen, was Pflege heute zu leisten hat.

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen als Pflegekraft für Sie das passende Umfeld finden, das die besten Voraussetzungen liefert, um diese Leistung und die Leidenschaft für den Beruf abrufen zu können.

 

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